Entwicklung und Aktualität im Forschungsbereich auditive Verarbeitung

Bereits seit Ende der 50er Jahre gibt es wissenschaftliche Veröffentlichungen über Frequenzanalysen der Stimmen und des Gehörs mit überraschenden Ergebnissen.

Im Verlauf der Studien wurde bald klar, dass ein verändertes Hören sich nicht nur auf den stimmlichen Ausdruck, sondern ebenso auf Körperwahrnehmung, Koordinations- und Bewegungsabläufe auswirkt, vor allem aber auch einen bemerkenswerten Einfluss auf die psychische Verfassung des Menschen ausübt.

Diese Erkenntnisse werden heute von vielen Fachleuten grundsätzlich bestätigt, von der Wissenschaft z. B. über otoakustische Messungen bewiesen (dies war vor 50 Jahren noch gar nicht möglich) und in die klinische Arbeit in den Bereichen Audiologie, HNO-Medizin, Neurophysiologie, Phonetik und Sprachpsychologie bereits an vielen Orten einbezogen.