Welche Kinder kommen für Frühförderung in Betracht?

Frühförderung wendet sich an behinderte und von Behinderung bedrohte Kinder. Dazu zählen:

  • Kinder, deren Entwicklung verzögert ist, z. B. Kinder, die nicht oder nur wenig sprechen, die ein vermindertes Interesse am Spiel zeigen; Kinder, die stereotype Handlungsabläufe zeigen; Risikokinder, d. h. Kinder, die vor, während oder nach ihrer Geburt besonderen Gefährdungen ausgesetzt waren, wie z. B. Frühgeborene
  • Kinder, die in ihrer körperlichen Entwicklung beeinträchtigt sind
  • Kinder, die im Gebrauch ihrer Sinne beeinträchtigt sind und deren Wahrnehmung gestört ist, z. B. Kinder mit Seh- und/oder Hörschädigungen, Kinder deren Sprachentwicklung beeinträchtigt ist
  • Kinder, die Verhaltensauffälligkeiten zeigen, z. B. Kinder, die extrem ängstlich oder sehr unruhig sind; Kinder, die scheinbar unsinnige Handlungen ständig wiederholen
  • Sozial benachteiligte Kinder, deren intellektuelle, emotionale und soziale Entwicklung aufgrund von Besonderheiten des häuslichen Milieus und der Randständigkeit ihrer Familien im Vergleich zur Mehrheit der Gleichaltrigen verzögert ist
  • Kinder mit offensichtlichen Behinderungen, z. B. körperlich, geistig, seelisch oder mehrfachbehinderte Kinder